
Zur Person
Büsten aus Marmor
Als ausgebildeter Steinbildhauermeister fertige ich individuelle Porträtbüsten aus Marmor in traditioneller handwerklicher Arbeit. Dabei verbinde ich überlieferte bildhauerische Techniken mit meiner Erfahrung in der Bearbeitung des Natursteins. Jede Büste entsteht als Einzelanfertigung, bei der sowohl die Persönlichkeit des dargestellten Menschen als auch die besonderen Eigenschaften des Marmors berücksichtigt werden.








Faszination Marmor
Das Besondere an Marmor ist seine natürliche Transluzenz. Je nach Gesteinsstruktur und Lichteinfall kann das Licht in den Stein eindringen und ihm eine besondere Tiefe verleihen. Dadurch entsteht ein sanfter Lichtschimmer, der einer Büste eine beinahe überirdische Wirkung geben kann. In Verbindung mit einer sorgfältig ausgearbeiteten Oberfläche lässt sich selbst der Harte Stein so gestalten, dass die Anmutung weicher menschlicher Haut entsteht.
Welche Marmorarten eignen sich für Büsten?
Möglich ist dies durch die feinkristalline Struktur bestimmter Marmorsorten. So verwende ich für meine Porträtbüsten vorzugsweise den berühmten Marmor aus Carrara in Italien. Bereits Michelangelo bezog aus den Brüchen des italienischen Marmorbeckens Blöcke für seine Skulpturen. Bis heute ist das Material in der ganzen Welt die erste Wahl, wenn es um die Ausführung hochwertiger Kunst geht. Dennoch wäre es ungerecht, wenn die ebenso reizvollen Marmorvarietäten aus den Griechischen, Kroatischen oder Schweizer Steinbrüchen unerwähnt blieben. Denn erst mit der passenden Auswahl des Materials lässt sich die gewünschte Wirkung in der Skulptur erzielen.










Die Wirkung der Marmorierung
Am edelsten gilt der reinweiße Marmor. Allerdings eignen sich für bestimmte Büsten auch leicht bis stark texturierte Sorten. Denn die Bänderung des Gesteins, als Marmorierung bezeichnet, ermöglicht ebenfalls eine gewisse Dynamik in der späteren Porträtbüste. Dabei achte ich als Bildhauer genau darauf in welche Richtung die Bänderung verläuft. Denn sie kann optisch fallend oder steigend erscheinen und beeinflusst dabei unbewusst die Wahrnehmung des Betrachters. Die Bänderung durchzieht den Stein auch nie gleichmäßig, sondern lässt ihn teils komprimierter, teils lockerer entscheiden. Optisch entstehen so Bereiche in denen das Material zum Beispiel dunkler wirkt. An einer ungeeigneten Stelle, zum Beispiel er Nasenspitze oder direkt auf dem Auge, kann dies einen störenden Einfluss auf das Gesamtbild haben Auch dies muss bei der Planung der Büste berücksichtigt werden.
Wie entsteht Marmor ?
Im italienischen Carrara wird der Marmor hoch oben in den Bergen gebrochen. Dabei war das Gesteins einst Meeresboden. Denn dort sammelten sich in Schichtweisen Ablagerungen Mikroorganismen und kalziumkarbonatreiche Sedimente aber auch Korallen und Muscheln, welche sich dann im laufe von Millionen von Jahren zu Kalkstein verfestigen. Dieser Kalkstein wurde durch plattentektonische Ereignisse tief in das Innere der Erde gedrückt, wo er unter hohem Druck und Hitze eine Umwandlung erfährt und sich die Gesteinsstruktur so ändert, das Marmorgestein entsteht. Dabei erzeugen in den Rissen eingelagerte Mineralien wie zum Beispiel Graphit, Quarz oder Eisenoxid die wohlbekannte Bänderung des Gesteins.
Die Gestaltung einer individuellen Marmorbüste
Eine gelungene Marmorbüste entsteht nicht allein durch die Formgebung, sondern auch durch das Zusammenspiel von Porträt, Steinstruktur und Oberfläche.
Wenn Sie sich für eine individuelle Büste aus Marmor interessieren, berate ich Sie gerne bei der Auswahl eines geeigneten Steins und den gestalterischen Möglichkeiten Ihres persönlichen Porträts.

